Mobil speichern mit einer „Rechnerwolke“

Material-Redaktion
Weiße Wolke am blauen Himmel

Cloud-Computing bietet neben Rechenleistung oder Anwendungssoftware Speicherplatz als Dienstleistung an und nutzt dabei die Infrastruktur des Internets. Voraussetzungen dafür sind ein Internetzugang und ein Programm eines Cloud-Anbieters. Die ersten Ihnen bekannten Cloud-Anbieter waren und sind die Web-Email-Anbieter. Cloud-Dienste werden außerdem von Geräteherstellern vorinstalliert, sind Bestandteil von Betriebssystemen oder werden von Online-Versandhändlern wie Amazon angeboten. Wenn Sie also über einen Laptop, ein Tablet oder ein internetfähiges Mobiltelefon verfügen, sind schon mehrere Cloud-Programme schon auf Ihrem Gerät vorhanden.

Für welches Sie sich entscheiden, hängt davon ab, wie lange Sie welchen Dienst für welche Zwecke verwenden möchten. In der privaten Anwendung kosten vor allem Fotos und andere Videodateien Speicherplatz auf Ihrem Tablet oder Mobiltelefon. In guter druckfähiger Auflösung lassen sie auch nicht per E-Mail versenden. Wichtig sollte Ihnen der Serverstandort Ihres Cloud-Anbieters sein. Es sollte also in Deutschland sein bzw. dort sich befinden, wo die DSGVo Sie schützt. Neben GMX und WEB.DE bieten DriveOnWeb, HiDrive, MyTuxedo oder auch die E-Post Cloud ihren Cloud-Service mit Servern in Deutschland an.

Wie Sie Cloud Computing sicher nutzen können, erfahren Sie unter Grundlagenwissen – was ist die Cloud? und Cloud: Risiken und Sicherheitstipps beim BSI für die Bürgerinnen und Bürger.

In eigener Sache: Voraussichtlich im Oktober erscheint eine ausführliche Handreichung des Digital-Kompass zum Thema „Datenspeicherung im Internet“.