Das Smart Home und Ich: ANNA - Das vernetzte Leben

D.Lehmann

Mit dem Smartphone von unterwegs die Heizung in der Wohnung regeln, Bewegungsmelder, die eine Info an das Tablet schicken, sobald sich jemand am Haus zu schaffen macht oder sogar "intelligente" Kühlschränke mit interner Kamera, die automatisch eine Einkaufsliste erstellen und verschicken können - all das sind schon heute mögliche Anwendungsmöglichkeiten im sogenannten Smart Home. Mit dem Aufkommen von Sprachassistenten wie Amazons Alexa oder Apples Siri ist die Einrichtung und Umsetzung solcher Funktionen noch einfacher geworden.

Was ist ein Smart Home?

Grundsätzlich versteht man unter einem Smart Home einen Haushalt, in dem Elektrogeräte miteinander vernetzt kommunizieren und zentral ferngesteuert werden können. Das betrifft eben nicht nur Multimedia-Apparate bzw. Unterhaltungselektronik (z.B. Fernseher, Spiele-Konsole, Radio), sondern auch entsprechend ausgestattete "weiße Ware" (z.B. Waschmaschinen und Gefriertruhen). Da mittlerweile selbst Kaffeemaschinen und Staubsauger über WLAN, Bluetooth oder ein anderes Funk-Protokoll angesteuert werden können, scheinen für die Zukunft keine Grenzen zu existieren.

Geworben wird für Smart Homes mit deutlich mehr Komfort und Lebensqualität, Sicherheit und Heiz- und Stromkostenersparnis. Auf der Kehrseite birgt ein zentral bedienbares System natürlich auch Gefahren, sollten Dritte Zugang dazu bekommen. Doch wie könnte so ein Leben in einem Smart Home derzeit überhaupt aussehen? Auf der Webseite "ANNA - Das vernetzte Leben" (Link: annasleben.de) wird genau das beleuchtet.

Geschichten aus dem Alltag

Protagonistin ist die 35-jährige Anna, die in einem Mehrfamilienhaus wohnt und die neue Technik für sich nutzt. Manchmal so wie gewünscht und mit positiven Effekten, mitunter aber auch mit "verblüffenden Konsequenzen". So löst Annas Sprachassistentin Cassandra beispielsweise Alarm bei ihren Nachbarn aus und lässt sie als vermeintliche Bankräuberin dastehen. Mit solchen Geschichten aus ihrem Alltag wird aufgezeigt, welche Auswirkungen Technologien wie das Smart Home auf unser Leben haben können und vermutlich in Zukunft haben werden.

Neben den unterhaltsamen Erzählungen gehören auch sachliche Hintergrundinformationen und Begleitmaterial in Form von Podcasts und Videos zum Angebot der Seite. Projektträger ist das Informationsportal und Online-Magazin "iRights e.V.", das sich hauptsächlich für "ein besseres Verständnis des Urheberrechts und anderer Rechtsgebiete in der digitalen Welt" einsetzt. Gefördert wird ANNA durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

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