Smartphone: Warnhinweise für Apps

G.Steinke

Was unterscheidet ein Mobiltelefon von einem sogenannten „klugen“, also smarten Telefon? Die Apps: kleine Programme, die bestimmte Aufgaben erfüllen oder Dienstleistungen anbieten, wie z.B. Auskunft über das Wetter zu geben, Fotos zu bearbeiten oder der Familie rasch eine Nachricht zu schicken (über einen Messenger).

Viele von diesen kleinen Programmen sind kostenlos – wie finanzieren sich aber die Hersteller?

Wenn es keine öffentliche Stellen sind, die diese Apps zur Verfügung stellen, oder die Programme anderweitig finanziert sind, finanzieren sie sich über das Sammeln, Auswerten und Weitergeben Ihrer Daten: Kontakte und Bewegungsprofile sind im Internet Gold wert.

Vor allem das beliebte und verbreitete WhatsApp ist bekannt dafür, dass es Zugriff haben möchte auf sämtliche Kontakte. Der Nutzer merkt dies aber kaum, wer liest sich schon die Nutzungsbedingungen der Programme durch? Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen will dies nun vereinfachen.

Sie fordert Warnhinweise für Apps, also eine Art Daten-Button, der die Nutzer sofort und übersichtlich über das Daten-Sammelverhalten der App aufklärt, wie die Rheinische Post berichtet: http://www.rp-online.de/nrw/landespolitik/datenschutz-nrw-will-warnhinweise-fuer-apps-aid-1.71896