Menschen zueinander bringen – Gruppengespräche per Video machen es möglich

G.Steinke

Foto: Hannes Schleeh

Sich in der Gruppe mit anderen auszutauschen ist für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Aber was ist, wenn die Menschen in ganz Deutschland oder weltweit verstreut sind? Oder die Teilnehmer für persönliche Treffen nicht mehr mobil genug sind?

Videokonferenzen bieten eine gute Möglichkeit diese Menschen zusammenzubringen!

Mit kostenfreien Anbietern wie Skype oder Google Hangouts können auch Vereine, Verbände und Organisationen Menschen den Austausch mit anderen ermöglichen.

Die Internet-Video-Gruppe zur Frontotemporalen Demenz (FTD) der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. nutzt Blizz als Anbieter für ihre Gruppengespräche1. Angehörige von FTD-Erkrankten aus Deutschland und Österreich treffen sich online zum Erfahrungsaustausch. An der virtuellen Selbsthilfegruppe beteiligen sich Kinder, (Ehe-) Partner und Elternteile von Erkrankten im Alter zwischen 25 und 72 Jahren. Bei Bedarf werden Experten, z.B. Ärzte oder Logopäden, zur Teilnahme eingeladen.

Susanna Saxl, Mitarbeiterin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, unterstützt die Teilnehmer bei der Einrichtung, moderiert und begleitet die Videokonferenzen. Dafür erhielt sie 2016 den Goldenen Internetpreis.

Auch Sie können ausgezeichnet werden. Machen Sie mit und bewerben Sie sich noch bis zum 15.08. für den Goldenen Internetpreis 2017 (www.goldener-internetpreis.de).

1Bei Blizz gibt es eine kostenfreie Version, bei der aber maximal 5 Teilnehmer möglich sind. Für bis zu 10 TN zahlt man 9 € pro Monat bei monatlicher Kündigungsfrist oder 6 €/Monat beim Jahresabo, und es gibt zwei weitere Stufen mit bis zu 25 bzw. 300 Teilnehmern. https://www.blizz.com/de/