Fitness Apps machen die Anbieter fit

G.Steinke

Neben den „klugen Telefonen“ gibt es zusehends andere „kluge“ Geräte, die man am Handgelenk, in der Hosentasche tragen oder gleich in ein Hemd eingearbeitet kaufen kann. Vor allem die Fitness-Armbänder erfreuen sich großer Beliebtheit. Gaukeln sie einem doch vor, dass das Smartphone nicht nur zu einem krummen Nacken führen kann, sondern auch zu einer besseren Figur. Die kleinen Fitness-Überwacher funktionieren mit einer App, über die dann mit Hilfe des Smartphones Daten und Auswertungen an Anbieter im Internet übertragen werden. Ob jemand dadurch tatsächlich fitter geworden ist, als mit „analogem“ Training, ist noch nicht geklärt. Sicher ist jedoch, dass dadurch eine Menge Daten über den Nutzer anfallen, die im Zweifel den Anbieter der App reicher machen (sollen).

Die Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen hat neun Anbieter wegen Datenschutzmängeln abgemahnt und gibt Tipps zur Nutzung: https://www.verbraucherzentrale.nrw/datenschutz-bei-wearables-und-fitness-apps