Ferienzeit – Zeit für ein paar gute Tipps

G.Steinke

Bei der Suche nach dem nächsten geöffneten Restaurant oder für Fotos, die man schnell mit den Daheimgebliebenen teilen möchte: Smartphone und Laptop sind auch im Urlaub bei manch einem ein beliebter Begleiter.

 

Allerdings gibt es bei der Nutzung des Internet im Ausland ein paar Punkte zu beachten. Deutschland sicher im Netz (DsiN) hat sie zusammen gestellt.

Für sichere und entspannte Ferien mit Smartphone & Co empfiehlt DsiN folgendes:

Vor der Abreise

  1. Notieren Sie Ihre Gerätenummer (15-stellig), SIM-Nummer und Anbieter-Hotline und schützen Sie Ihre Ge­räte mit einem Kennwort (PIN- und SIM-Kartencode).

  2. Aktivieren Sie die Ortungs-, Sperr- und Fernlöschfunktionen und erstellen Sie eine Sicherungskopie Ihrer wichtigsten Daten.

  3. Richten Sie für Apps mit sensiblen Daten ein Passwort ein und schalten Sie Bluetooth und WLAN nach Gebrauch stets wieder aus.

Am Urlaubsort

  1. Meiden Sie unverschlüsselte Internet- und WLAN-Verbindungen und nutzen Sie verschlüsselte Kanäle über ein sogenanntes VPN.

  2. Verzichten Sie im Urlaub möglichst auf Onlinebanking und Onlineshopping und geben Sie vertrauliche Daten nur bei verschlüsselter Verbindung (https://) ein.

  3. Loggen Sie sich nach jeder Online-Sitzung aus.

Bei Verlust

  1. Rufen Sie Ihr Smartphone an, vielleicht meldet der Finder sich, und orten Sie Ihr Mobiltelefon mit der installierten Sicherheitssoftware.

  2. Sperren Sie das Gerät und aktivieren Sie die Datenfernlöschung, wenn Sie sicher sind, dass das Gerät endgültig verloren ist.

  3. Ändern Sie Passwörter für soziale Netzwerke, Mailprogramme und Banking und melden Sie den Diebstahl bei der nächsten Polizeidienststelle.

Weitere Informationen zur Nutzung des Laptops in öffentlichen WLANs finden Sie auf: www.sicher-im-netz.de/im-urlaub-sicher-ins-netz

 

Zuletzt noch ein Warnhinweis der Polizei in Niedersachsen: Es sind Apple ID phishing mails im Umlauf, die gut gemacht sind und auf die Zugangsdaten zu den Apple-Konten abzielen, https://www.polizei-praevention.de/aktuelles/apple-id-phishing-in-guter-optik.html

 

Damit können die Täter nicht nur an vertrauliche Daten wie die Kreditkartennummern kommen, sie können u.U. das iPhone sperren und dann Lösegeld verlangen.